Donnerstag, 8. November 2012
Tongariro Nationalpark


Heute haben wir bei einer Wanderung einen Skistock gefunden. Kein Wunder – wir waren ja auch in Neuseelands größtem Skigebiet. Es liegt auf einem 3000m hohen Vulkan im Tongariro Nationalpark.



Am Fuße des Berges sind wir dann noch zu einem Wasserfall gewandert von dem aus man einen guten Blick auf zwei andere Vulkane im gleichen Nationalpark hat.



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Mittwoch, 7. November 2012
Geysire und Wasserfälle
Bei Rotorua haben wir einen Thermal Park besichtigt. Dort gibt es einen großen und mehrere kleine Geysire sowie sprudelnde Quellen und nach Schwefel riechende Schlammtümpel. Abgerundet wird das ganze mit einem nach gebauten Maori-Dorf sowie Folklore-Vorführungen der Neuseeländischen Ureinwohner.



Am Lake Taupo haben wir dann noch die Huka Falls angeschaut. Seht selbst.



Das Hotel gestern war eine Katastrophe: sehr teuer und total renovierungsbedürftig mit hässlichen Möbeln. Wir waren froh als wir wieder weg waren. Dafür werden wir die nächsten zwei Tage entschädigt. Das Hilton Hotel hat dank unserer Hochzeitsreise ein gratis Zimmerupgrade mit Seeblick und Balkon sowie eine Flasche neuseeländischen Sekt spendiert!

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Kiwis und Höhlen
Im Kiwi House haben wir die inoffiziellen Nationaltiere Neuseelands gesehen - die Kiwis. Es sind nachtaktive Vögel, die nicht fliegen können. Eigentlich bestehen sie nur aus einem fetten gefiederten Hintern mit Beinen und Kopf mit einem riesigen Schnabel. Total niedlich! Wir haben zum Glück die Fütterung erwischt und konnten so noch mehr von den Tieren sehen.



In den Waitomo Caves haben wir dann aus finanziellen Gründen nur zwei der drei Höhlen besichtigt. Die Aranui Cave ist eine sehr eindrucksvolle und große Tropfsteinhöhle durch die man auf befestigten Wegen durchläuft. Die Waitomo Cave ist eine Höhle mit kleineren und wenigeren Tropfsteinen durch die man mit einem Boot fährt. An einer Stelle ist es stockdunkel und man kann an der Decke tausende Glühwürmchen sehen. Das sieht sehr schön und romantisch aus – wie ein Sternenhimmel.

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Montag, 5. November 2012
Coromandel Peninsula
Heute waren wir auf der Coromandel Halbinsel. Erst waren wir recht enttäuscht, aber dann sind wir in eine Schotterstrasse abgebogen. Dort war ein schöner Wanderweg in einen subtropischen Regenwald samt Wasserfall.





Wieder an der Küste haben wir noch den Hot Water Beach besucht. Dort sind Thermalquellen direkt unterm Strand. Die Leute buddeln mit Spaten Löcher in den Sand und diese füllen sich mit heißem Wasser. Bene hat allerdings bevorzugt im kalten Pazifik zu baden.



Jetzt sind wir in Tairua in der Pacific Habour Lodge. Wir haben dank unserer Hochzeitsreise ein gratis Upgrade in eine bessere Kategorie bekommen. Das Chalet ist direkt am Meer, aber es ist gerade Ebbe.

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Sonntag, 4. November 2012
Halbinsel nördlich von Auckland
Eigentich war unser Ziel die Stadt Whangarei im Norden von Auckland. Aber auf dem Weg dort hin haben wir so viele schöne Landschaften gefunden, sodass wir nie dort ankamen, weil der Tag einfach viel zu kurz dafür war.

Wetter: Heiter bis wolkig, an der Küste sehr windig, bei 17 °C




Wild wachsende Calla





Auf dem Weg haben wir auch noch an einem Supermarkt Halt gemacht und jede Menge abgefahrener Sachen eingekauft. Supermärkte haben wie in Amerika auch Sonntags offen. Darunter z.B. ein Smoothie mit Spirulina-Algen (wie probiotisch so ähnlich) den man in Deutschland wohl allein wegen der Farbe nicht vekaufen könnte. Dazu gabs noch ein Aloe Vera Getränk, haben wir aber noch nicht aufgemacht.
Ausserdem gabs frische Kiwis die natürlich viel besser schmecken als in Deutschland, der Strunk ist genauso weich wie der rest von der Kiwi und der Geschmack ist wesentlich intensiver, sogar mir schmeckts obwohl ich eigentlich keine Kiwis mag.



Das fahren ist sehr anstrengend, was allerdings weniger am Linksverkehr sondern am Auto liegt. Das ist nämlich ein Automatikgetriebe was ich noch nie gefahren bin. Mir ist schon schleierhaft wie man überhaupt losfährt. Ich muss immer den Bene fragen was ich als nächstes machen muss damit das Auto endlich losfährt, der kennt Automatik ja aus Amerika. Außerdem fühlt sich mein linkes Bein überflüssig. Beim Anhalten macht man schon mal aus versehen eine Vollbremsung weil der linke Fuß die Kupplung treten will und mit auf das breitere Bremspedal tritt.
Der Bene ist ja schon in England gefahren und deswegen den Linksverkehr gewöhnt. Aber anscheinend sind da die Hebel am Lenkrad nicht vertauscht. Hier schon, da geht dann immer der Scheibenwischer an wenn man zum abbiegen blinken will.

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Samstag, 3. November 2012
Auckland
Wir sind gegen 17 Uhr im Hotel angekommen. Kurz frisch machen und dann los in die Stadt. Sie hat einen größeren asiatischen Einfluss als ich gedacht hätte. Sogar manche Schilder sind doppelt beschriftet. Wir waren dann auch gleich in einem asiatischen Supermarkt, weil wir keinen anderen gefunden haben und haben Frühstück und Naschsachen gekauft. Auf der Bank haben wir noch Geld abgehoben. 800 $ ist das Maximum und das bekommt man in einem riesen Stapel 20er. Das Geld ist eher aus Plastik als auf Papier. Fühlt sich komisch an. Dann sind wir noch am Hafen mexikanisches Fast Food essen gegangen. Dann wieder heim und um 20 Uhr ins Bett.

Insgesamt gefällt mir die Stadt nicht so sehr - wie erwartet. Es sind viele Hochhäuser (Banken, Versicherungen und Hotels). Alles wirkt irgendwie etwas alt und dreckig. Keine schöne Stadtansicht oder Fußgängerzone oder so. Vielleicht haben wir es aber auch nur noch nicht gefunden.

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Anreisetag
Kleve - Düsseldorf (2h 30min)
Düsseldorf (2h 30min)
Düsseldorf - Dubai (6h 30min)
Dubai (4h)
Dubai - Melbourne (12h 30min)
Melbourne (1h)
Melbourne - Auckland (3h)
Auckland - Hotel (3h)

Gesamtreisezeit: 35 h

Nach so langer Zeit könnt ihr euch vielleicht vorstellen wie wir gestunken haben. Alles total verschwitzt. Die Dusche im Hotel war das Beste!

Die Flüge waren alle ruhig, und mit ruhig meine ich wenig Turbulenzen, nicht ruhig wie leise. Leise waren dei Flüge nicht. In allen drei Flügen gab es mindestens ein schreiendes Kind neben uns.

Dubai hat uns ziemlich fasziniert. Frühs um 6 Uhr hatte es schon 30 °C, aber zum Glück alles klimatisiert. Es war sehr viel los am Flughafen und sogar ein Sitzplatz zu ergattern war schwer. Es gab allerdings überall Toiletten (vergleiche Kommentar Ö). Es war interessant die verschiedenen Kleidungsstile zu beobachten. Von Scheichen über Frauen in Bhurka und indischen Gewändern.

Vom Terminal aus hat man den Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt, gesehen.



Später, beim Start des nächsten Flugs, haben wir dann noch das Hotel Burj al Arab und die Palme Jumeirah gesehen.



Der Flug in A380 war für Economy Class Passagiere nicht anders als der in der Boing 777, da es die gleichen Sitze, Sitzabstände und Entertainmentsystem gibt. Nur für Business und First Class Passagiere macht sich der Unterschied bemerkbar.

In Melbourne mussten wir aussteigen solange das Flugzeug aufgetankt und geputzt würde. Manche Leute blieben in Australien, neue kamen dazu. Während des Aufenthalts mussten wir mal wieder durch die Handgepäckskontrolle und kamen dadurch 10 min nach offiziellem Abflug erst am Gate an - so wie alle anderen auch. Schlechte Planung und verspäteter Abflug.

Beim Landeanflug auf Auckland dann kam die Durchsage nach einem Arzt an Board. Ich musste gleich an Paes Einsatz denken. Aber es war hier wohl was Schlimmeres. Der oder die Erkrankte war bei uns in der Nähe gesessen nur auf der anderen Seite am Fenster. Ein Arzt und eine Ärztin hatten sich schnell eingefunden und die Stewardessen liefen aufgeregt auf und ab. Sauerstoffflasche holen und Beutel voller Tabletten. Nach der Landung mussten wir ewig warten bis der Notarzt an Board war. Erst dann durften wir aussteigen.

Als Mietwagen haben wir einen Hyundai Getz. Beide Koffer passen nur rein, wenn man die Rückbank umklappt.

Das Hotel hier ist recht gut. Wir haben eine ganze Küche mit drin mit Wasserkocher, Toaster, Mikrowelle, Kühlschrank, Herd, Backofen, Spülmaschine und Waschmaschine.

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Donnerstag, 1. November 2012
Abreisetag
Gestern habe ich die ganze Zeit überlegt, ob heute wohl schon zum Urlaub gehört oder nicht. Heute weiß ich: NICHT.

Bene muss unbedingt noch was ganz Wichtiges fürs Geschäft machen und dauernd ruft ein Kunde aus Schweden an und will was. Um 10 Uhr wollten wir los, um die Schweinchen wegzubringen. Benes Sachen sollten bis dahin fertig sein, weil wir auf dem Rückweg noch in Meerbusch vorbei sollten, um die Belege abzugeben. Es ist schon fast 11 Uhr bis wir endlich loskommen. Die Schweinchen waren recht artig und die Unterkunft ist schön. Sie haben dürfen in einem alten Stockbett oben schlafen. Unten wohnen zwei Cuys. Das sind Riesenmeerschweinchen mit 3 kg Körpergewicht. Die Frau hat gleich mal einen Gesundheitscheck gemacht. Alles ok. Der Umweg über Meerbusch dauert länger als geplant. Wir haben Hunger.

Zuhause gibt es erstmal Frühstück. Es ist schon fast 14 Uhr. Bene macht weiter seinen Scheiß für die Arbeit. Ich mache das Schweinchen-Gehege sauber. Nebenher noch packen. Unsere Koffer haben beide 17 kg - 30 kg sind erlaubt. Um 15 Uhr (jetzt) bin ich endlich fertig. Bene schreibt immer noch fleißig Mails. In einer dreiviertel Stunde geht es los!

So ein Stress heute morgen. Hoffentlich wird es dann im Zug und auf dem Flughafen entspannter. Und hoffentlich haben wir in all der Hektik nichts vergessen.

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Mittwoch, 31. Oktober 2012
Morgen geht es endlich los!
Gestern und heute und eigentlich schon die ganze Woche ist dem Packen und Einteilen von Essen gewidmet. Alles muss genau geplant sein, damit niemand hungern muss, aber auch nichts übrig bleibt. Müll runter bringen, Blumen gießen, die Schweinchen auf ihren Urlaub vorbereiten, sauber machen, die letzte Maschine Wäsche waschen, Vorräte für nach dem Urlaub anlegen.

Das Highlight des Tages wird dann der Online Check-In heute Abend sein, bei dem wir unsere Sitzplätze im Flugzeug aussuchen dürfen. Das geht genau 24 h vor Abflug, also ab 20.45 Uhr. Um diese Uhrzeit geht es nämlich morgen los: Düsseldorf - Dubai - Melbourne - Auckland. Ankunft ist dann erst am Samstag wegen der langen Strecke und der Zeitverschiebung von 12 Stunden. Wie komfortabel es sich in einem A380 fliegt, erzähle ich euch dann.

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Donnerstag, 11. Oktober 2012
Reiseroute


Diese Planung stimmt nicht mehr so ganz, aber ich bin zu faul es neu zu zeichnen.

Im Prinzip haben wir nur zwischen 6. Tongariro und 7. Palmerston North noch Napier / Hastings an der Ostküste eingeschoben. Dort besuchen wir die Heinz Wattie's Fabrik, wo uns eine neuseeländische Kollegin herum führen wird.

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